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Hallenmiete aufteilen: Kosten pro Mitglied und Monat berechnen

Werkzeug · Redaktion Sporthallen.net · Berechnung im Browser, keine Daten werden gespeichert

Was kostet die Hallenzeit jedes Mitglied im Monat? Der Rechner ermittelt aus Stundenpreis, Trainingsumfang und Hallenwochen die Jahreskosten, schlägt eine Rücklage auf und verteilt die Summe auf Vollzahler und Ermäßigte. Dazu siehst du, was ein Termin pro Person kostet, wie sich der Beitrag ohne Ferienpause ändert und was passiert, wenn fünf Mitglieder abspringen.

laut Entgeltordnung oder Vertrag
52 minus Ferien- und Schließwochen
Schüler, Studierende, Kinder
für Mietsteigerung und Austritte
Bälle, Verbandsabgaben, Schiedsrichter
20,95 € pro Monat
Beitrag je Vollzahler, ermäßigt 10,48 €

Die Gruppe trägt im Jahr 4.800,00 € Hallenkosten, mit 10 % Rücklage plant ihr 5.280,00 € ein. Pro Training kostet die Halle 60,00 €.

  1. Hallenkosten pro Jahr: 40,00 € × 1,50 h × 2 Einheiten × 40 Wochen = 4.800,00 €
  2. Mit Rücklage: 4.800,00 € × 1,10 = 5.280,00 €
  3. Zahlende Köpfe gewichtet: 18 + 6 × 0,50 = 21,00
  4. Monatsbeitrag Vollzahler: 5.280,00 € ÷ 21,00 ÷ 12 = 20,95 €
3,57 €pro Person und Termin, wenn 70 % kommen und bar je Training gezahlt wird
27,24 €Monatsbeitrag, wenn die Halle auch in den Ferien gebucht bleibt (52 Wochen)
27,50 €Monatsbeitrag, wenn fünf Vollzahler abspringen

Der Rechenweg

Zuerst berechnet der Rechner die Hallenkosten pro Jahr: Stundenpreis mal Stunden pro Einheit mal Einheiten pro Woche mal Hallenwochen. Sonstige Kosten wie Bälle, Netze oder Verbandsabgaben kommen hinzu. Auf diese Summe wird die Rücklage aufgeschlagen.

Dann werden die zahlenden Köpfe gewichtet. Vollzahler zählen eins, Ermäßigte mit ihrem Anteil, bei fünfzig Prozent also als halbe Person. Die Jahreskosten mit Rücklage geteilt durch die gewichteten Köpfe und durch zwölf ergeben den Monatsbeitrag für Vollzahler, der ermäßigte Beitrag ist der entsprechende Anteil davon. Durch die Verteilung auf zwölf Monate zahlen alle auch in Ferienmonaten, dafür ist der Beitrag niedriger und gleichmäßig.

Hallenwochen richtig ansetzen

Der häufigste Fehler ist, mit 52 Wochen zu rechnen. Viele kommunale Hallen schließen in den Schulferien, manche Gruppen pausieren im Sommer. Je nach Bundesland und Ferienregelung bleiben oft rund 38 bis 42 Hallenwochen. Maßgeblich ist dein Nutzungsvertrag: Zahlst du für gebuchte Termine oder pauschal für die Saison?

Der Rechner zeigt zusätzlich den Beitrag bei 52 Wochen. So siehst du, was es kosten würde, die Halle durchgehend zu buchen, etwa bei einem privaten Anbieter ohne Ferienschließung.

Monatsbeitrag oder Kasse pro Termin

Für die Zahlung pro Termin rechnet der Rechner mit einer durchschnittlichen Trainingsbeteiligung. Kommen im Schnitt siebzig Prozent der Gruppe, verteilen sich die Kosten eines Termins auf weniger Köpfe, und der Betrag pro Person steigt. Wer die Kasse pro Termin führt, sollte deshalb nicht mit voller Besetzung rechnen, sonst bleibt am Jahresende eine Lücke.

Das Szenario mit fünf Vollzahlern weniger zeigt die Empfindlichkeit des Beitrags. Kleine Gruppen reagieren stark auf Austritte, große Gruppen kaum. Eine Rücklage und eine Kündigungsfrist zum Quartalsende schützen die Kasse.

Woher der Stundenpreis kommt

Kommunale Hallen haben Entgeltordnungen, die der Gemeinderat beschließt. Die Sätze unterscheiden oft nach Hallengröße und Nutzergruppe, gemeinnützige Vereine zahlen für den Kinder und Jugendsport vielerorts wenig oder nichts. Private Sportzentren haben eigene Tarife nach Uhrzeit. Der Voreinstellwert im Rechner ist ein Beispielwert, kein Durchschnitt. Trage den Betrag aus deinem Vertrag oder der Entgeltordnung ein.

Beispielrechnungen

Freizeitvolleyball, 24 Leute, 1 Termin

Ein Abend pro Woche, Bälle und Netz als Nebenkosten.

Badmintongruppe im privaten Center

Zwei Felder, kaum Pausen, hohe Beteiligung.

Basketball-Abteilung mit Jugend

Drei Einheiten, viele Ermäßigte, Verbandsabgaben.

Kleine Futsalrunde

Zehn Vollzahler, hoher Puffer wegen Austrittsrisiko.

Häufige Fragen

Wie berechne ich die Hallenmiete pro Person?

Jahreskosten aus Stundenpreis, Dauer, Einheiten und Hallenwochen plus Nebenkosten ermitteln, Rücklage aufschlagen und durch die gewichteten zahlenden Mitglieder und zwölf Monate teilen. Der Rechner zeigt jeden Schritt.

Wie berücksichtige ich Ermäßigungen?

Ermäßigte zählen mit ihrem Anteil. Zahlen sie fünfzig Prozent, gehen sie als halbe Person in die Rechnung ein. So bleibt die Summe gedeckt, und der Vollbeitrag steigt nur so weit wie nötig.

Wie hoch sollte die Rücklage sein?

Für viele Gruppen sind zehn Prozent ein guter Wert. Bei kleinen Gruppen, unsicherer Mitgliederzahl oder angekündigter Mieterhöhung ist mehr sinnvoll. Überschüsse lassen sich ins nächste Jahr übertragen.

Warum ist der Beitrag pro Termin höher als der Monatsbeitrag geteilt durch die Termine?

Weil beim Zahlen pro Termin nur die Anwesenden zahlen. Kommen im Schnitt siebzig Prozent, teilen sich weniger Personen dieselben Kosten. Der Rechner berücksichtigt das über die Trainingsbeteiligung.

Quellen und Stand

Datenstand: 2026-10-11

Pflege: Redaktion Sporthallen.net. Ein Eintrag ist veraltet oder falsch? Gib uns Bescheid. Korrekturen an den Hallendaten kannst du auch direkt in OpenStreetMap eintragen.

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