Flächenelastischer Sportboden
Kurz erklärt
Schwingboden, der sich bei Belastung über eine größere Fläche verformt und dadurch Stöße stark abbaut.
Ein flächenelastischer Sportboden, umgangssprachlich Schwingboden, besteht aus einer tragenden Lastverteilungsschicht auf elastischen Elementen. Trifft eine Belastung auf, schwingt eine größere Fläche um die Aufprallstelle mit. Das sorgt für hohen Kraftabbau und eine gleichmäßige Ballreflexion.
Flächenelastische Böden eignen sich gut für Ballsportarten wie Basketball, Handball und Volleyball. Springen mehrere Personen dicht nebeneinander, kann die Verformung den Stand der anderen beeinflussen. Für sehr leichte Personen wie kleine Kinder wirkt der Boden härter, weil ihr Gewicht die Konstruktion kaum in Schwingung versetzt. Die Anforderungen beschreibt die Norm DIN EN 14904.
Quellen und Stand
Datenstand: 2026-10-11
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